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Vorgestellt wird ein Verfahren, das mit geringem apparativen Aufwand Nano- und Mikrostrukturen auf beliebig geformten Oberflächen von Produkten und Bauteilen erzeugen kann, um extrem fälschungssichere Echtheitskennzeichnungen anzubringen, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Die neue Kennzeichnungstechnik eignet sich nicht nur für duktile Materialien (z.B. Metalle), sondern auch für harte und spröde, wie Glas oder Keramik. Die Nano- und Mikroprägungen dienen zum Schutz gegen Produktpiraterie. Einige Beispiele für codierbare Produkte und Gegenstände: Bauteile und Komponenten für Fahrzeuge, Flugzeuge, Turbinen etc.; elektronische und optische Bauelemente; Schmuck (z.B. Diamanten); Kunstwerke; Porzellan; Glas; Uhren; medizinische Implantate; Arzneimittelbehältnisse. Wegen ihres geringen Platz- und Volumenbedarfs eignet sich die Strukturierung besonders gut für Mikrobauteile, Mikrowerkzeuge und extrem dünne Schichten, wie sie in der Mikrooptik, Sensorik, Mikroelektronik sowie Mikromechanik und Mikrofluidik zum Einsatz kommen.
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