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UMWELTTECHNIK

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Schlämme aus der biologischen Abwasserreinigung sowie aus industriellen oder gewerblichen Prozessen lassen sich mit diesem neuen Verfahren auf wirtschaftliche Weise entwässern. Es eignet sich insbesondere für kleinere Schlammaufkommen, bei denen die klassischen Entwässerungstechniken (Filterpressen, Zentrifugen etc.) oftmals nicht optimal einsetzbar sind. Auch fetthaltige Schlämme aus der Nahrungsmittelindustrie bereiten keine Probleme. Die vollautomatisch arbeitenden und sehr kompakten Anlagen benötigen wenig Platz (sie können z.B. in einem 20-Fuß-Container für mobile Einsätze untergebracht werden), erfordern einen geringen Wartungsaufwand und sind kostengünstig.
Effiziente Schlammentwässerung für kleine bis mittelgroße Volumenströme

Angesichts drohender Klimaerwärmung laufen weltweit intensive Forschungen, um die Freisetzung von CO2 aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohlekraftwerke etc.) zu begrenzen. Das Calcium Looping Verfahren, bei dem Branntkalk (Calciumoxid) im Kreislauf (Loop) geführt wird, um CO2 abzuscheiden, steht im Fokus der Forschungsaktivitäten, weil sich damit erhebliche Wirkungsgradverbesserungen gegenüber den Abscheidetechniken der ersten Generation erzielen lassen. Leider verlieren die Calciumoxid-Partikel bei jedem Umlauf einen Teil ihrer Wirksamkeit, weil sie infolge von Sinterung zusammenbacken und sich damit die reaktive Gesamtoberfläche reduziert. Das mit Nanopartikeln aus Magnesiumsalzen modifizierte Calciumoxid ist resistent gegen das Sintern wodurch die Abscheidewirkung auch nach zahlreichen Umläufen erhalten bleibt. Beschrieben wird ferner eine Prozessvariante bei der Kohlevergasung, aus der gesteigerte Wirkungsgrade resultieren, was beispielsweise für den IGCC-Prozess bedeutsam ist.
CO2-Abscheidung mit modifiziertem Branntkalk

Das Verfahren beseitigt durch die im Plasma auftretenden chemischen Reaktionen gasförmige Schadstoffe und "verbrennt" auch Schadpartikel ohne Flamme, woraus vielfältige Einsatzmöglichkeiten resultieren: Geruchsbeseitigung; Abbau organischer Kohlenwasserstoffe und komplexer organischer Verbindungen; Entkeimung von Luftströmen, Entfernung von Partikeln aus Schweißrauch und Dieselabgasen. Die Erfahrungen des Herstellers zeigen, dass in einer Reihe von Fällen Biofilteranlagen, Gas- und Abluftwäscher sowie Anlagen zur thermischen Oxidation durch das Plasmaverfahren vorteilhaft (reduzierter Platz- und Energiebedarf) ersetzt werden können.
Abluftreinigung mit nicht-thermischem Plasma

Das neue Verfahren nutzt elektrische Ströme, um innerhalb eines mit Abwasser durchströmten Reaktors elektrische Entladungen zu erzeugen. Die aus den elektrischen Entladungen resultierenden chemischen und physikalischen Effekte (Ozonentstehung, UV-Strahlung, Druckimpulse, Kavitation) führen zum Abbau der Kontaminationen. Die Vorzüge des Verfahrens kommen vor allem dann zum Tragen, wenn es um den Abbau sehr hoher CSB- und BSB-Werte geht, wenn die Kontaminationen biologisch nicht abbaubar sind oder wenn zu geringe Abwasserströme vorliegen, die den Einsatz aufwendiger biologischer Verfahren nicht rechtfertigen.
Reinigung hoch belasteter Abwässer mit Hilfe elektrischer Entladungen

Die neue Technik bietet eine überraschend einfache Lösung zur feinblasigen Belüftung von Wasserkörpern. Sie ist kostengünstig, weitgehend wartungsfrei und kann in Kläranlagen an Stelle rotierender Oberflächenbelüfter sowie in Teichen mit unebenen Bodenprofilen vorteilhaft eingesetzt werden.
Feinblasige Abwässer- und Gewässerbelüftung

Chemische Kampfstoffe werden mit der neuen Dekontaminationsmethode innerhalb kürzester Zeit unschädlich gemacht und pestizidverseuchte Zonen nachhaltig gereinigt. Der effiziente katalytische Prozess läuft unter neutralen Bedingungen bei Umgebungstemperaturen ab und sit nicht korrosiv.
Dekontamination von Nervengiften, Insektiziden und Pestiziden

Das neue Verfahren ist ein photolytischer Prozess, bei dem die Pharma- und Pestizidrückstände mit Hilfe von UV-Strahlen abgebaut werden. Eine innovative Modifikation des UV-Verfahrens, nämlich die Möglichkeit, den pH-Wert des Wassers zu variieren, überwindet die Grenzen bisheriger UV-Verfahren. Für jeden Schadstoff gibt es einen optimalen pH-Wert, bei dem er durch UV-Strahlen praktisch vollständig abgebaut werden kann. Der Einsatz des Verfahrens erstreckt sich auf Primärquellen (Pharmaindustrie, Kliniken, Nahrungsmittelindustrie) sowie auf Sekundärquellen in Form kommunaler Wasser- und Abwasserreinigungsanlagen.
Entfernung von Pharma- und Pestizidrückständen aus Abwässern

Vorgestellt wird ein vielfältig einsetzbares Verfahren zum Recycling von Grauwasser (gering verschmutztes, fäkalienfreies Abwasser), das bei kleinen Anlagen ohne Chemikalien auskommt.
Grauwasser-Recyclinganlagen

Ein Gerät, das elektromagnetische Felder und Schallwellen variabler Frequenz auf strömendes Wasser überträgt, hat sich in Schwimmbädern bereits tausendfach bewährt und eröffnet zahlreiche weitere Einsatzfelder vom Antifouling für Boote bis zur Reinhaltung von Schankanlagen für Bier in der Gastronomie.
Verhinderung von Biofilmen in wässrigen Systemen

Atmosphärisches Nicht-Thermisches Plasmaverfahren, bei dem mehrere in Serie geschaltete Plasmazellen hohe Reinigungswirkung entfalten, ohne NO2-Emissionen zu verursachen. Einsetzbar, um flüchtige organische Komponenten (VOCs) sowie Geruchsstoffe und gefährliche Keime zu beseitigen. Überwiegendes Einsatzgebiet dieser Geräte: Abluftströme aus Groß- und Restaurantküchen.
Plasmatechnik zur effizienten Abluftreinigung

Ein mit speziell für diesen Zweck entwickelten ionischen Flüssigkeiten arbeitender Rauchgaswäscher entfernt Quecksilber in elemantarer, ionisierter oder an Partikel gebundener Form aus den Rauchgasen von Kohlekraftwerken und anderer Emittenten auf kostengünstige und umweltfreundliche Weise.
Entfernung von Quecksilber aus Rauchgasen

Vorgestellt wird ein neues Verfahren, das mit Hilfe bestimmter Wasserpflanzen in lebender oder getrockneter Form unter Einwirkung von Mikrowellen arbeitet und in Abwässern gelöste Schwermetalle auf effiziente, umweltfreundliche und kostengünstige Weise in metallische Nanopartikel überführt.
Schwermetallentfernung aus Abwässern mittels Pflanzen und Mikrowellen

Statt zu warten bis Schadstoffe im Grundwasser nachweisbar sind, sorgt die neue auf den Erdkörper oberhalb des Grundwassers gerichtete Überwachungstechnik dafür, dass Gefahren frühzeit erkannt werden können. Das leistungsfähige Umwelt-Monitoring-Instrument ist vielfältig einsetzbar.
Früherkennung drohender Grundwasserkontaminationen

Das Alleinstellungsmerkmal dieser Luftreinhaltungstechnik liegt nach Aussagen ihrer Entwickler darin, dass sich feinste Partikel und Schadgase in einem einzigen Apparat hocheffizient und kostengünstig aus Abluft- und Abgasströmen abscheiden lassen.
Simultane Abscheidung partikel- und gasförmiger Emissionen

Allein in Deutschland fallen pro Jahr 1,1 Millionen Tonnen Elektronikschrott an und zwar mit steigender Tendenz. Das Recycling dieser Abfälle wird insbesondere im Hinblick auf seltene und wertvolle Metalle immer wichtiger. Aus der Schweiz kommt eine neue Entwicklung, die am Ende der bisherigen Verfahrenskette Einsatz findet, um auch noch den letzten Rest an Kupfer zurückzugewinnen.
Kupferseparation aus dem RESH von Elektronikschrott

 

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